Vernissage: Mittwoch, 21. Juli 2010, 19.30 Uhr
Einführende Worte: Prof. Dr. Dr. Rainer E. Zimmermann
Ausstellungsdauer: 21. Juli - 17. September 2010
Links: Uta Seidel Cindy, Bronze
Rechts: Young-Ja Zimmermann Ohne Titel
Rechts: Young-Ja Zimmermann Ohne Titel
Uta Seidel
Geboren in Frankfurt am Main.
Mit ihren Skulpturen stellt sie die physische und psychische Zerbrechlichkeit des menschlichen Körpers dar, macht gleichzeitig auch auf das in ihm vorhandene, oft schlummernde Kraftpotentialaufmerksam.
Ihre Frauen wollen Präsenz zeigen, Urbilder weiblicher Sinnlichkeit darstellen. Deren Empfindlichkeit entsprechen die zerklüfteten, brüchigen Oberflächenstrukturen und offenbaren die Narben, die ihnen die Zeit und das Leben zugefügt haben.
Young-Ja Zimmermann
Die in Südkorea geborene Künstlerin, die seit 1970 in Berlin und München lebt, hat die Auseinandersetzung mit der Begegnung verschiedener Kulturen zu Ihrem persönlichen Anliegen gemacht.
Der Blick für Spannungsverhältnisse drückt sich in Ihren Werken durch konfrontative Verwendung der Materialien und Zusammenführung unterschiedlicher Stilelemente aus. Diese bleiben in den unteren Farbschichten immer präsent und erinnern an das utopische Moment im Bemühen um Versöhnung der Differenz.
