Der Titel "
Freiheit, die ich meine ..." stammt von Max von Schenkendorf (1783-1817) und bezieht sich auf Werkaussagen der beteiligten Künstler: zur Französischen Revolution, dem Ausgangspunkt der Freiheitsbewegung der letzten beiden Jahrhunderte, aber auch zu aktuellen Bestrebungen der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart.
Ferner ist die Ausstellung auch als Hommage an Friedrich Schillers zu verstehen, dessen Werk vom Freiheitsgedanken durchdrungen ist und dessen Geburtstag sich am 10. November zum 250. Mal jährt.
Vernissage:
Dienstag, 08.09.2009, 19.00 Uhr in den Räumen der Galerie Fuhrmann/Galerie Ruf
Einführende Worte: Prof.Dr. Hellmuth Matiasek
Dauer der Ausstellung:
08.09.2009 - 23.10.2009
Teilnehmende Künstler
Beate Schubert zeigt in ihren Plastiken die Auswüchse der Französischen Revolution auf.
Alfred Hrdlicka hat einen Radierzyklus zu Lenz, dem Sturm und Drang Dichter, nach der Erzählung von Georg Büchner geschaffen.
Der Pole
Zygmunt Januszewsky sympathisiert mit Solidarnosc und der Russe
Maxim Kantor kann in den 80er Jahren nur mit Mühe und Not seine Bilder vor den damaligen sowjetischen Machthabern retten.
In den Bildern des Ukrainers
Volodimir Kabachenko, ebenso ein so genannter Dissident, wird immer ein kleines Fenster sichtbar, durch das ein heller Hoffnungsschimmer fällt.
Der von Russland stammende Maler
Fjodorow warnt mit seinen großformatigen "Wächter"-Bildern vor dem Verlust der Freiheit und fordert auf zum tätigen Bewahren der Freiheit.
Die Augsburger Künstlerin
Doris Schilffarth präsentiert Bilder in Mischtechniken zu dem aus aus Augsburg stammenden Berthold Brecht - Brecht hatte trotz der Nähe zum Ulbricht-Regime immer wieder die Freiheit des Wortes betont.
Die Keramikerin
Hannelore Langhans zeigt ihre "Verbrannten Bücher", aus denen ein Vogel auffliegt: Die Materie kann zerstört werden - der Geist aber weht, wo er will!